Ausgabe CHSS Nr. 1 ⁄ März 2021

Aktuelle Ausgabe: CHSS Nr. 1 ⁄ März 2021 –

Eine erste Lehre aus der Pandemie (Bruno Parnisari)

Schwerpunkt:

Familie, Generationen und Gesellschaft

Online-Tagung der EKFF zur ElternzeitDamit die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit gelingt, ist eine umfassende Elternzeit für die Eidgenössische Kommission für Familienfragen (EKFF) zentral. Im Rahmen einer von der Kommission organisierten Online-Tagung setzte sich ein Expertenpublikum kritisch mit den Bedingungen, Modellvorschlägen und Wirkungen der Elternzeit auseinander. (Nadine Hoch)

Sozialhilfe: Handlungsbedarf bei Rechtsschutz und -beratung?Um Sozialhilfebeziehenden vollumfänglichen Rechtsschutz zu gewährleisten, müssen die Rechtsberatungsstellen gestärkt, die unentgeltliche Rechtspflege ausgebaut und die Sozial­dienste personell besser ausgestattet werden. So das Fazit einer Studie, die die Zugangs­möglichkeiten zu unabhängiger Rechtsberatung und effektivem Rechtsschutz untersuchte. (Gesine Fuchs; Melanie Studer)

Gesundheitswesen

Das elektronische Patientendossier – es geht jetzt losNach einer langen Vorlaufzeit hat bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) die Startphase begonnen. Im ersten Halbjahr 2021 nehmen die dezentralen Umsetzungsprojekte schrittweise den Betrieb auf. Es ist der Beginn einer tiefgreifenden Entwicklung im Gesundheitswesen. (Adrian Schmid)

Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ)

Die Interinstitutionelle Zusammenarbeit im Zeichen des FöderalismusDie Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) liegt in kantonaler Kompetenz. Entsprechend vielfältig sind das Verständnis der IIZ und ihre Ausgestaltung. Die nationale IIZ-Fachstelle wollte von den kantonalen IIZ-Koordinatorinnen und -Koordinatoren wissen, was zu einer ­wirkungsvollen IIZ beiträgt, und welches die aktuellen Herausforderungen sind. (Carmen Schenk; Sabina Schmidlin)

Invalidenversicherung

Evaluation Assistenzbeitrag 2012–2019Der Assistenzbeitrag erhöht die Lebensqualität von Menschen mit einer Behinderung und ist wichtig für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben im eigenen Zuhause. Obschon Angehörige entlastet werden, ist deren zeitliche Beanspruchung immer noch hoch. Für eine Mehrheit der Bezüger ist die Administration des Assistenzbeitrags eine Belastung. (Jürg Guggisberg; Severin Bischof)

Wirtschaftliche Einbussen weit vor Zusprache der IV-RenteWer später eine IV-Rente erhält, verliert oft schon fünf Jahre vor der Rentenzusprache einen Teil oder das gesamte Erwerbseinkommen. Danach vermag die IV die wirtschaftliche Situation der Rentenbeziehenden verhältnismässig gut zu stabilisieren. Knapp eine von fünf Personen mit IV-Rente muss jedoch mit geringen finanziellen Mitteln auskommen. (Jürg Guggisberg; Severin Bischof)

Integrationsmassnahmen unterstützen berufliche EingliederungDie mit der 5. IV-Revision eingeführten Integrationsmassnahmen (IM) sind ein geeignetes Instrument in der Vorbereitung auf die berufliche (Wieder-)Eingliederung. Mittel- bis längerfristig gelingt es knapp zwei Fünfteln der Versicherten, sich nach Abschluss der IM nachhaltig ins Erwerbsleben zu integrieren. (Sabina Schmidlin; Cyrielle Champion)

Sozialpolitik

Auswirkungen der Pandemie: eine erste BilanzNoch ist die Pandemie nicht besiegt. Eine erste Bilanz sei jedoch erlaubt. In der sozialen Sicherheit werden die Auswirkungen der Krise verschiedene laufende Projekte vorantreiben. So ist die Sanierung der Sozialversicherungen und die Schliessung von Systemlücken dringender denn je. (Bruno Parnisari; Valérie Ruffieux)

Vorsorge

BVG 21: Botschaft zur Reform der beruflichen VorsorgeAm 25. November 2020 hat der Bundesrat die Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge verabschiedet. Die Reform soll das Rentenniveau sichern, die Finanzierung stärken und die Vorsorge von Teilzeitbeschäftigten – und damit insbesondere von Frauen – verbessern. Der BVG-Umwandlungssatz soll auf 6,0 Prozent gesenkt und die Senkung durch Ausgleichsmassnahmen abgefedert werden. (Franziska Grob; Sybille Käslin)

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