Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ)

Ausgabe CHSS Nr. 3 ⁄ September 2017

Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ)

Die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) hat seit 2010 eine feste Organisation. 2015–2016 wurde sie im Rahmen des BSV-Forschungsberichts 8/16 (Egger, Marcel; Egger-Mikic, Daniela: Evaluation der nationalen Strukturen für die interinstitutionelle Zusammenarbeit) evaluiert. Ende März 2017 beschlossen die Vorsteher der beteiligten eidgenössischen Departemente WBF, BSV und EJPD, die IIZ weiterzuführen und die Steuerungsfunktion der nationalen IIZ-Struktur zu stärken. Hierzu stimmten sie der Einrichtung und gemeinsamen Finanzierung einer dem nationalen IIZ-Steuerungsgremium unterstellten und im SECO angesiedelten permanenten IIZ-Fachstelle zu.

Die Sozialpolitik ist derzeit geprägt von diversen Initiativen verschiedener auch an der IIZ beteiligter Akteure, deren Projekte und Massnahmen darauf abzielen, ihre jeweiligen Zielgruppen bei der beruflichen und sozialen Integration zu begleiten und zu stützen. Die Artikel dieses Schwerpunkts werfen einen Blick in die neusten Entwicklungen der IIZ auf Kantons- und Bundesebene und zeichnen das Potenzial sowie die Grenzen nach, die interinstitutionell vereinbarte und realisierte Eingliederungsprojekte aufweisen.

Interinstitutionelle Zusammenarbeit: eine Standortbestimmung

2010 wurde die nationale Organisation zur Weiterentwicklung und Förderung der inter­insti­tutionellen Zusammenarbeit (IIZ) ins Leben gerufen. Eines ihrer Hauptziele ist die­ nach­haltige berufliche Integration. Der vorliegende Artikel nimmt eine Standortbestimmung vor…. ganzen Artikel lesen

Ausbildung und berufliche Integration

In der Schweiz erfolgt der Einstieg ins Berufsleben meist über eine berufliche Grund­ausbildung auf Sekundarstufe II. Ein Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat jedoch Mühe, diese zu erreichen und eine Ausbildung zu beginnen oder abzuschliessen. ­Entsprechend schwierig gestaltet sich…… ganzen Artikel lesen

Interinstitutionelle Koordination der Sprachförderung

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat im Auftrag des Bundesrats das ­nationale­ ­Rahmenkonzept «fide» für die Sprachförderung von fremdsprachigen Erwachsenen ­entwickelt. Aufgrund der grossen Bedeutung von Sprachkompetenzen insbesondere für ­Bildung und berufliche Integration, soll «fide» in Zukunft interinstitutionell gesteuert und weiterentwickelt…… ganzen Artikel lesen

Von der IIZ zu einem umfassenden Arbeitsintegrationsprojekt

Der Kanton Neuenburg weist im schweizerischen Vergleich eine hohe Arbeitslosen- und ­Sozialhilfequote auf. Deshalb hat er eine neue Strategie zur Arbeitsmarktintegration erarbeitet, bei der mehrere Institutionen zusammenarbeiten. Die Umsetzung läuft auf Hochtouren…. ganzen Artikel lesen

Bilaterale Vereinbarungen zur Formalisierung der Zusammenarbeit

Die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) ist ein langfristig angelegter Entwicklungs­prozess und im Kanton Bern eine 15-jährige Erfolgsgeschichte. Die breite Palette der Errungenschaften zeigt ihren Nutzen und ihre Notwendigkeit auf…. ganzen Artikel lesen

Die interinstitutionelle Zusammenarbeit im Kanton St. Gallen

Die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) in St. Gallen ist das Produkt eines ­jahrelangen­ Reifeprozesses, während dem die beteiligten Institutionen ihr Aufgabenverständnis ­schärfen und die Zusammenarbeit festigen konnten. Basis der IIZ ist die optimale Nutzung der Regelstrukturen…. ganzen Artikel lesen

Alle Ausgaben & Schwerpunkte