Familien-, Kinder- und Jugendpolitik auf dem Prüfstand

Die Familien- und die Kinder- und Jugendpolitik stehen im Fokus des neuen Schwerpunkts. Zwei Artikel greifen die neusten Evaluationen der Anstossfinanzierung auf. Ihre Resultate zeigen, dass die meisten der rund 56 400 neu geschaffenen Betreuungsplätze in Kindertagesstätten und schulergänzenden Betreuungseinrichtungen Bestand haben, das Angebot und die Nachfrage insbesondere in Städten und Agglomerationsgemeinden allerdings nicht überall ausgeglichen sind. Ihren Verzicht auf die Inanspruchnahme familienergänzender Betreuung begründen viele Eltern mit dem Preis.

Weitere Ausführungen beziehen sich auch auf eine Untersuchung, die aufzeigt, dass die Kantone die Finanzhilfen für den Aufbau und die Weiterentwicklung ihrer Kinder- und Jugendpolitik sehr unterschiedlich einsetzen, das Geld aber vor allem in die Kinder- und Jugendhilfe fliesst: ein Aufgabengebiet, in dem gemäss einer weiteren im Schwerpunkt vorgestellten Studie Handlungsbedarf besteht, weil innerfamiliäre Gewalt an Kindern häufig unentdeckt bleibt oder nicht benannt wird. Allerdings fehlt derzeit der fachliche Konsens darüber, wie die Früherkennung von Gefährdungen des Kindeswohls praktisch angegangen werden soll.

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